Nächstes Richtfest im Klinikum Stuttgart

v.l.: Zimmermann der Firma Epple, Dr. Alexander Hewer (Kaufm. Vorstand Klinikum Stuttgart), Robert Mayr (Eva Mayr-Stihl Stiftung), Heico Zirkel (Geschäftsf. Gesellsch. Epple), Muhterem Aras (MdL), Manne Lucha (MdL, Sozialminister), Prof. Dr. Jan Steffen Jürgensen (Med. Vorstand, Klinikum Stuttgart), Thomas Fuhrmann (Krankenhausbürgermeister), Oliver Hommel (Pflegedirektor), Marlis Oral (Stationsleiterin) Klinikum Stuttgart / Tom Koenig

v.l.: Zimmermann der Firma Epple, Dr. Alexander Hewer (Kaufm. Vorstand Klinikum Stuttgart), Robert Mayr (Eva Mayr-Stihl Stiftung), Heico Zirkel (Geschäftsf. Gesellsch. Epple), Muhterem Aras (MdL), Manne Lucha (MdL, Sozialminister), Prof. Dr. Jan Steffen Jürgensen (Med. Vorstand, Klinikum Stuttgart), Thomas Fuhrmann (Krankenhausbürgermeister), Oliver Hommel (Pflegedirektor), Marlis Oral (Stationsleiterin) Klinikum Stuttgart / Tom Koenig

 

Im Neubau des Stuttgart Cancer Center – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl (SCC) bündelt das Klinikum Stuttgart ab Anfang 2024 die Expertise für die Behandlung von jährlich rund 11.000 neu diagnostizierten Krebspatienten.

 

Nur ein Jahr nach der Grundsteinlegung für den Neubau des Stuttgart Cancer Center – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl (SCC) am Standort Mitte des Klinikums Stuttgart wurde heute bereits das Richtfest gefeiert. Ab Anfang 2024 bündelt das Klinikum Stuttgart hier die Expertise für die Behandlung von jährlich rund 11.000 neu diagnostizierten Krebspatienten.

 

In das Gebäude mit mehr als 14.000 qm Fläche ziehen die Geschäftsstelle des Stuttgart Cancer Center als Anlaufstelle für Krebspatienten, die onkologische Tagesklinik, Stationen und Erweiterungen der Nuklearmedizin und der Strahlentherapie sowie diagnostische Großgeräte ein. Der baden-württembergische Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha lobte beim Richtfest den sektorübergreifenden Ansatz in der Krebsbehandlung: „Ambulante und stationäre Versorgung greifen direkt ineinander. Diesem Ansatz gehört die Zukunft. Er ist am Bedarf der Patientinnen und Patienten ausgerichtet und medizinisch sehr sinnvoll.“

 

Interdisziplinäre Teams aus Onkologen, Chirurgen, Strahlentherapeuten, Nuklearmedizinern, Psychologen, Physiotherapeuten, Molekulargenetikern und neu etablierte Patientenlotsen stimmen hier gemeinsam mit dem Patienten die bestmögliche, individuell zugeschnittene Therapie ab. Bereits 2024 will das Klinikum Stuttgart das Gebäude in Betrieb nehmen. Stuttgarts Finanz- und Krankenhausbürgermeister Thomas Fuhrmann freut sich über den guten Baufortschritt: „Alle Partner arbeiten hervorragend zusammen, wir sind mit dem Budget auf einem sicheren Pfad und voll im Zeitplan. Das Bauwerk ist Schlüsselprojekt für die noch folgenden Neubauten des Katharinenhospitals und wichtiger Baustein für eine starke medizinische Versorgung in der Landeshauptstadt.“ Generalübernehmer ist die traditionsreiche Gustav Epple Bauunternehmung aus Stuttgart, die für das Klinikum Stuttgart auch das „Zentrum für Seelische Gesundheit“, den Neubau der „Verteilküche“ mit „Casino und Werkstatt“ in Bad Cannstatt und die „Strahlenklinik“ an der Kriegsbergstraße in Stuttgart gebaut hat. Die Kostenplanung für den Neubau sieht ein Gesamtbudget von rund 95 Millionen Euro vor.

 

Der Neubau ist Teil eines umfassenden Erneuerungsprozesses am Standort Mitte des Klinikums Stuttgart. Der Vorstand des Klinikums Stuttgart, Prof. Jan Steffen Jürgensen, erläutert: „Die Behandlung komplexer Krankheiten wie Krebs führt in zertifizierten, interdisziplinären Zentren wie dem Klinikum Stuttgart nachweislich zu deutlich besseren Ergebnissen und höheren Überlebensraten. Das neue Gebäude unseres Stuttgart Cancer Center – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl ist ein Meilenstein, um die interdisziplinäre Versorgung unserer Patienten auszubauen. Die Eva Mayr-Stihl Stiftung hat durch großzügige und verlässliche Förderung großen Anteil daran. Sie ermöglicht außergewöhnliche Leistungen in der personalisierten Medizin und erfolgreichen Krebstherapie im Klinikum Stuttgart.“

 

So konnte dank der Stiftung eines der leistungsstärksten Geräte im Bereich der molekulargenetischen Analytik angeschafft werden. Der Sequenzierer ermöglicht eine komplette Analyse zahlreicher Tumorgenome parallel innerhalb von nur 48 Stunden und trägt damit maßgeblich dazu bei, mit Hilfe personalisierter Medizin die Behandlung von Patienten noch individueller zu gestalten. Beim Richtfest äußerte sich der Vorstand der Eva Mayr-Stihl Stiftung, Robert Mayr: „Das Stuttgart Cancer Center – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl lag meiner kürzlich verstorbenen Frau sehr am Herzen. Ich freue mich, dass es mit dem neuen Gebäude einen sehr sichtbaren Platz finden wird, an dem die umfassenden Angebote zur Krebstherapie an einem Ort erreichbar sind.“

 

 

Klinikum Stuttgart

Das Klinikum Stuttgart umfasst das Katharinenhospital, das Krankenhaus Bad Cannstatt und Deutschlands größte Kinderklinik, das Olgahospital. 8.000 Mitarbeitende, darunter 3.000 Pflegekräfte und über 1.000 Ärztinnen und Ärzte, versorgen jährlich rund 90.000 Patienten stationär und mehr als 600.000 ambulant, einschließlich 100.000 Notfällen. Über 3.600 Geburten und mehr als 53.000 Operationen werden jedes Jahr im Klinikum Stuttgart betreut. Das Katharinenhospital wird derzeit für über 800 Mio. € neu gebaut und schafft modernste Infrastrukturen für die Patientenversorgung.

 

 

 

 

Gerhard Kreutzer

Quelle: Pressemeldung Klinikum Stuttgart

Bilder/Grafik: Pressemeldung Klinikum Stuttgart

06.08.2022 

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